Nachdem einige Größen tatsächlich schon tutti frutti leergekauft waren, leitete unser persönlicher Agent jüngst einen kniffligen AA-Einsatz, der ihn bis vor die nordamerikanische Küste getrieben und uns erfolgreich neue Teile verschafft hat. Mission completed. Darauf ein Bier light auf Eis!
Ach ja, alle waren sie da in den letzten Jahren, im beschaulichen Rüsselsheim. Tele, die Sterne, Fotos, Bonaparte, Slut, Portugal the Man und wie sie alle heißen. Und dieses Jahr? Dieses Jahr dürfen wir uns einreihen neben den Großen. Wer uns auf dem Phono Pop 2010 sehen möchte, hat hier noch die Möglichkeit eines der begrenzten Frühbuchertickets zu ergattern.
Rokoko ist nun auch im Himmel des Mp3 angekommen. Ihr solltet uns dort besuchen, wenn euch das Optische & Haptische nicht so sehr am Herzen liegt, ihr zu faul seid, die Platte in’s Itunes zu ziehen oder uns einfach unterstützen wollt.

Die Damen und Herren von rote raupe sowie von mainstage haben “Goldene Zeiten” einer kritischen Würdigung unterzogen. Dafür bedanken wir uns recht herzlich!
Wäre Rokoko ein Kind, es hätte ADHS. Oder es hätte einen natürlichen Ritalin-Ausstoß, denn irgendwie schaffen wir es nicht, einfach mal nichts zu tun. Wie auch immer, Rokoko schmückt sich ab heute im neuen Gewandt, ob es uns steht oder nicht müsst ihr entscheiden. Bitte beachtet auch unseren frischen Shop, wo es ab heute endlich auch die Shirts zu kaufen gibt.
Sie ist da, die neue Platte. Und wir sind glücklich.
Im Rahmen der Serie “Fünfuhrdreißig” haben wir vier Monate lang jeweils einen Song pro Monat von uns in akustischer Version auf Myspace und unserer Webseite veröffentlicht. Darunter waren auch drei neue Songs aus der neues Platte “Goldene Zeiten”. Es ist übrigens eine DVD mit allen Akustikvideos – und natürlich noch vielem mehr – geplant. Regie und Schnitt: Digitalmilk. Ton: Jacob Vetter.
November – “Illusion”
Oktober – “Werde nie vergessen”
September – “Ich ich ich”
August – “Scherben”
Heute fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die Beantwortung der so beliebten Frage ist nichts anderes als eine Sportart, die darin besteht, die Entstehungsgeschichte des eigentlich spielerisch respektive intuitiv gewonnenen Bandnamens derart zu verklären, dass selbige möglichst imagebildend und pressewirksam funktioniert. Okay, es mag sein, dass dieses Spiel unbewusst gespielt wird. Interessant sind in diesem Zusammenhang Aussagen wie “wir in der Band verbanden den Ausdruck mit (…)” oder “interessant fanden wir an dem Namen, dass (…), die doch gewissermaßen schon indizieren, dass der Name innerhalb der Band nachträglich auf einen gemeinsamen Nenner gebracht, man könnte sogar sagen: zwanghaft mit Gehalt gefüllt wurde. Dass man ihn sozusagen beackert hat, statt individuellen Wildwuchs zuzulassen. Aber ist das nicht langweilig? Und vielleicht sogar ein kleines bisschen heuchlerisch? Ich jedenfalls habe ab heute die Antwort auf jene Frage gefunden: “Lass mich es so beantworten: Wir wollen in dieses Spiel nicht einsteigen. Wir sind in dieser Hinsicht unsportlich. Aber wir lieben den Ball, und er hat noch kein bisschen Luft verloren. Nein, besser: Er hat Luft verloren, aber dafür ist neue Luft hinzugekommen. Deshalb tragen wir ihn so gerne mit uns herum, den geliebten Ball.” Ausweichend, blumig, superprofessionell und totzdem: funktional. Haha, welch ein Gedankenblitz!
Das ist eine der guten Seiten des Band-Daseins – man lernt sein Heimatland ein wenig genauer kennen. (Ob man möchte oder nicht.) Zu unseren Erkundungen zählen nun auch Oberhausen und Düsseldorf. Und wir bereuen das beileibe nicht – besonders menschlich war das eine 1 A Nummer, auch wenn das jetzt vielleicht ein altes Klischee wieder aufgreift. In Oberhausen durften wir zudem die “Ölspur” kennenlernen, auch wenn die wohl eigentlich aus Bremen kommt. Das ist ein Getränk und nur bedingt empfehlenswert. Und in Düsseldorf fanden wir uns vor nettem Publikum und ein, zwei alten Bekannten wieder. Darunter auch ein stadtbekannter Misch- und Twitterer (#Hannes #altes Haus). Tja, da habe ich diese Mini-Touren gerade erst richtig liebgewonnen. Nun fällt es mir schon etwas schwer, mich von ihnen für’s Erste wieder zu verabschieden. Auch wenn es für die Gesundheit wohl ganz gut so ist. #Band #Minitour #Ölspur #AufBald #followusontwitter #twitter.com/rokokoband